Die meisten Photovoltaik-Angebote sind zu groß, zu teuer oder auf die falsche Kennzahl optimiert. Wir rechnen Ihr Vorhaben technisch und betriebswirtschaftlich durch — bevor Sie unterschreiben.
Eine Photovoltaikanlage ist eine Investitionsentscheidung mit zwanzig Jahren Laufzeit. Wir behandeln sie auch so.
Wir legen die Anlage auf Ihren tatsächlichen Lastgang aus — auf die Viertelstundenwerte Ihres Netzbetreibers, nicht auf den Jahresverbrauch und eine Faustformel. Ergebnis ist ein Größenband mit dem wirtschaftlichen Optimum, nicht die maximal belegbare Dachfläche. In der Praxis liegt das Optimum regelmäßig deutlich unter dem, was im Angebot steht.
Die Eigenverbrauchsquote entscheidet über die Rendite — selbst genutzte Kilowattstunden sind ein Vielfaches der Einspeisevergütung wert. Wir simulieren Erzeugung und Verbrauch stundenscharf, bewerten Volleinspeisung gegen Überschusseinspeisung und prüfen, ob ein Speicher sich rechnet oder nur Kapital bindet.
Wir erstellen ein vollständiges Finanzmodell: Kapitalwert, interner Zinsfuß, Amortisation, Kapitalbindung und Sensitivitäten auf Strompreis, Zinsniveau und Ertrag. Das Modell ist so aufgebaut, dass es einer Bank oder einem Gesellschafterkreis vorgelegt werden kann — und dass Sie sehen, welche Annahme das Ergebnis trägt.
Liegt Ihnen bereits ein Angebot vor, prüfen wir es als Zweitmeinung: Preis je Kilowatt-Peak im Marktvergleich, Komponentenqualität, Ertragsprognose, Garantien, Wartung und die Punkte, die üblicherweise nicht im Angebot stehen — Dachstatik, Netzanschluss, Direktvermarktungspflicht oberhalb 100 kWp, Abstimmung mit anstehenden Dacharbeiten.
Lastgang, Stromrechnungen, Dachaufmaß oder Bestandsplan, vorhandene Angebote. Den Lastgang fordern wir auf Wunsch beim Netzbetreiber an.
Stundenscharfe Ertrags- und Verbrauchssimulation über ein Größenband, Ermittlung von Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad je Variante.
Finanzmodell je Variante, Sensitivitäten, Empfehlung mit Begründung — inklusive der Frage, ob sich das Vorhaben in dieser Form überhaupt lohnt.
Auf Wunsch begleiten wir Ausschreibung, Angebotsvergleich und Bauüberwachung — mit unseren Fachpartnern für Errichtung und Finanzierung.
Wir sind Ingenieure und Betriebswirte, keine Solateure. Wir verkaufen keine Module, keine Wechselrichter und keine Speicher. Unser Ergebnis ist eine Entscheidungsgrundlage: belastbar gerechnet, nachvollziehbar dokumentiert, herstellerunabhängig.
Genauso klar ist die andere Grenze: Die steuerliche Gestaltung einer PV-Investition — Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibung, Wahl der Betreibergesellschaft — gehört in die Hand Ihres Steuerberaters. Wir liefern die technischen und wirtschaftlichen Eingangsgrößen, damit er auf gesicherter Basis entscheiden kann, und stimmen uns auf Wunsch direkt mit ihm ab. Wie diese Zusammenarbeit im Ablauf aussieht, steht auf der Seite zum Investitionsabzugsbetrag.
Für Errichtung, Betriebsführung und Finanzierungsstrukturierung arbeiten wir mit spezialisierten Partnern zusammen. Wer welche Rolle übernimmt, legen wir vor Projektbeginn schriftlich fest.
Steht fest, welche Anlage gebaut wird, folgt die zweite Frage: Wann wird investiert und in welcher Struktur. Der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG wirkt steuerlich bereits vor der Anschaffung — das macht das Wirtschaftsjahr zur planungsrelevanten Größe.
Schicken Sie uns Angebot und Stromrechnung — wir sagen Ihnen, ob die Auslegung passt und was sich rechnen lässt.
Unverbindlich anfragenHintergrund und Rechtsstand zu diesem Thema — aus unserem Blog.