Photovoltaik

PV-Wirtschaftlichkeit & Anlagenoptimierung

Die meisten Photovoltaik-Angebote sind zu groß, zu teuer oder auf die falsche Kennzahl optimiert. Wir rechnen Ihr Vorhaben technisch und betriebswirtschaftlich durch — bevor Sie unterschreiben.

Angebot prüfen lassen Was wir konkret tun
Lastgang
Auslegung auf realer Viertelstundenmessung statt Jahresverbrauch
NPV & IRR
Investitionsrechnung über die Laufzeit, nicht nur Amortisation
Unabhängig
Wir liefern die Analyse, nicht die Module

Vier Fragen, die vor der Unterschrift beantwortet sein sollten

Eine Photovoltaikanlage ist eine Investitionsentscheidung mit zwanzig Jahren Laufzeit. Wir behandeln sie auch so.

01 · Größe

Wie groß muss die Anlage wirklich sein?

Wir legen die Anlage auf Ihren tatsächlichen Lastgang aus — auf die Viertelstundenwerte Ihres Netzbetreibers, nicht auf den Jahresverbrauch und eine Faustformel. Ergebnis ist ein Größenband mit dem wirtschaftlichen Optimum, nicht die maximal belegbare Dachfläche. In der Praxis liegt das Optimum regelmäßig deutlich unter dem, was im Angebot steht.

02 · Eigenverbrauch

Wie viel Strom nutzen Sie selbst?

Die Eigenverbrauchsquote entscheidet über die Rendite — selbst genutzte Kilowattstunden sind ein Vielfaches der Einspeisevergütung wert. Wir simulieren Erzeugung und Verbrauch stundenscharf, bewerten Volleinspeisung gegen Überschusseinspeisung und prüfen, ob ein Speicher sich rechnet oder nur Kapital bindet.

03 · Wirtschaftlichkeit

Rechnet sich das über zwanzig Jahre?

Wir erstellen ein vollständiges Finanzmodell: Kapitalwert, interner Zinsfuß, Amortisation, Kapitalbindung und Sensitivitäten auf Strompreis, Zinsniveau und Ertrag. Das Modell ist so aufgebaut, dass es einer Bank oder einem Gesellschafterkreis vorgelegt werden kann — und dass Sie sehen, welche Annahme das Ergebnis trägt.

04 · Angebot

Ist das Angebot marktgerecht?

Liegt Ihnen bereits ein Angebot vor, prüfen wir es als Zweitmeinung: Preis je Kilowatt-Peak im Marktvergleich, Komponentenqualität, Ertragsprognose, Garantien, Wartung und die Punkte, die üblicherweise nicht im Angebot stehen — Dachstatik, Netzanschluss, Direktvermarktungspflicht oberhalb 100 kWp, Abstimmung mit anstehenden Dacharbeiten.

Ablauf

1

Daten

Lastgang, Stromrechnungen, Dachaufmaß oder Bestandsplan, vorhandene Angebote. Den Lastgang fordern wir auf Wunsch beim Netzbetreiber an.

2

Simulation

Stundenscharfe Ertrags- und Verbrauchssimulation über ein Größenband, Ermittlung von Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad je Variante.

3

Bewertung

Finanzmodell je Variante, Sensitivitäten, Empfehlung mit Begründung — inklusive der Frage, ob sich das Vorhaben in dieser Form überhaupt lohnt.

4

Umsetzung

Auf Wunsch begleiten wir Ausschreibung, Angebotsvergleich und Bauüberwachung — mit unseren Fachpartnern für Errichtung und Finanzierung.

Was wir tun — und was nicht

Wir sind Ingenieure und Betriebswirte, keine Solateure. Wir verkaufen keine Module, keine Wechselrichter und keine Speicher. Unser Ergebnis ist eine Entscheidungsgrundlage: belastbar gerechnet, nachvollziehbar dokumentiert, herstellerunabhängig.

Genauso klar ist die andere Grenze: Die steuerliche Gestaltung einer PV-Investition — Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibung, Wahl der Betreibergesellschaft — gehört in die Hand Ihres Steuerberaters. Wir liefern die technischen und wirtschaftlichen Eingangsgrößen, damit er auf gesicherter Basis entscheiden kann, und stimmen uns auf Wunsch direkt mit ihm ab. Wie diese Zusammenarbeit im Ablauf aussieht, steht auf der Seite zum Investitionsabzugsbetrag.

Für Errichtung, Betriebsführung und Finanzierungsstrukturierung arbeiten wir mit spezialisierten Partnern zusammen. Wer welche Rolle übernimmt, legen wir vor Projektbeginn schriftlich fest.

Typische Ausgangslagen
  • Ein Angebot liegt vor und wirkt groß — stimmt die Auslegung?
  • Mehrere Angebote sind nicht vergleichbar.
  • Die Bank verlangt ein belastbares Finanzmodell.
  • Mehrere Liegenschaften — welche zuerst?
  • Dachsanierung steht an, PV soll mitgedacht werden.

Und wie wird die Investition strukturiert?

Steht fest, welche Anlage gebaut wird, folgt die zweite Frage: Wann wird investiert und in welcher Struktur. Der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG wirkt steuerlich bereits vor der Anschaffung — das macht das Wirtschaftsjahr zur planungsrelevanten Größe.

Investitionsabzugsbetrag →

Angebot auf dem Tisch?

Schicken Sie uns Angebot und Stromrechnung — wir sagen Ihnen, ob die Auslegung passt und was sich rechnen lässt.

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